Großbehälter für die Wasserwirtschaft: Jetzt Verfügbarkeit & Preise prüfen

Autor: Johannes Partz / ✅ Aktualisiert am: 23.01.2026

Wassertanks spielen in der Technik eine große Rolle. Das gilt vor allem für die Wasserwirtschaft, in der es um das Handling von Trink-, Regen- oder Schmutzwasser geht. Informieren Sie sich hier über Bauformen sowie Arten und finden Sie den passenden Wassertank für Ihr Vorhaben – ganz gleich, ob Sie auf der Suche nach einem Trinkwassertank, einem Regenwassertank oder einem Abwassertank sind.

Unterirdischer Wassertank aus Stahl

Im Fokus: Die wichtigsten Informationen auf einen Blick

Große Wassertanks sind zentrale Bausteine der modernen Wasserwirtschaft und sichern Versorgung, Pufferung und Sicherheit in vielen technischen Anwendungen.

  • Sie speichern Trink-, Regen-, Ab- und Löschwasser, gleichen Verbrauchsspitzen aus und entlasten Kanalisation sowie Infrastruktur.
  • Klimawandel und Urbanisierung erhöhen den Bedarf an großen Puffervolumen für Trockenperioden, Starkregen und steigende Abwassermengen.
  • Bauform, Volumen, Material und Einbaulage müssen Sie je nach Einsatzbereich, Medium und gesetzlichen Vorgaben sorgfältig wählen.

Durch ihre Vielseitigkeit und ihre wachsende Bedeutung lohnt es sich, frühzeitig den passenden Wassertank für den jeweiligen Anwendungsfall zu planen.

Typische Aufgaben und Einsatzbereiche der Wassertanks

Ganz gleich, in welchem Bereich sie arbeiten: Wassertanks erfüllen einige grundlegende Anforderungen. So stellen sie etwa eine kontinuierliche Versorgung sicher. Sie helfen, Verbrauchsspitzen abzufangen, und ermöglichen es, Wasser auch an entlegenen Orten zu bevorraten. Wichtig sind Großtanks aber auch dann, wenn Flüssigkeiten in großen Mengen anfallen – etwa in der Abwassertechnik oder bei starken Regenfällen, die Straßen und Kanalisationen ohne Puffer überfordern würden. Eine weitere wichtige Funktion der Wassertanks ist das Gewährleisten einer hohen Sicherheit – etwa mit Löschwassertanks, die im Brandfall ein schnelles Eingreifen ermöglichen.

Anforderungen steigen durch Klimawandel und Urbanisierung

Durch die aktuellen Entwicklungen steigen die grundlegenden Anforderungen an Wassertanks spürbar an. So sorgt etwa der Klimawandel dafür, dass vor allem in trockenen Regionen mehr Trinkwasser zu bevorraten ist. Zugleich erfordert er aber auch große Puffer, um die Auswirkung immer häufigerer Starkregenereignisse abzuflachen. Die Urbanisierung führt außerdem dazu, dass in eng bebauten Siedlungen mehr Abwasser anfällt. Das überfordert die bestehenden Kläranlagen und erfordert den Einsatz von Wassertanks als Pufferspeicher.

Wichtig zu wissen:

In vielen Bereichen der Technik sind große Wassertanks bereits heute unerlässlich. Entwicklungen wie der Klimawandel oder die Urbanisierung sorgen dafür, dass der Bedarf in Zukunft weiter steigt. Ein Grund, aus dem es sich lohnt, rechtzeitig nach der passenden Technik zu suchen.

Typische Einsatzbereiche großer Wassertanks in der Technik

Geht es um die Einsatzbereiche großer Wassertanks, gibt es heute kaum Grenzen. Denn ganz gleich, ob es um Regen-, Trink- oder Abwasser geht: Mit einem passenden Behälter lassen sich die Flüssigkeiten zuverlässig bevorraten. Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Einsatzbereiche:

  • Trinkwasser: Hier kommen Trinkwassertanks zum Speichern und Verteilen von aufbereitetem Trinkwasser zum Einsatz. Sie stellen einen entsprechenden Druck sicher, schaffen Reservekapazitäten und bieten ein hohes Maß an Hygiene. Interessant ist das vor allem für Kommunen. Darüber hinaus kommen die Wassertanks aber auch in Industrieanlagen, Off-Grid- und Notversorgungssystemen zum Einsatz.
  • Abwasser: Abwassertanks sammeln häusliches oder industrielles Schmutzwasser mit oder ohne Fäkalien. Sie puffern die Stoffe vor der Weiterleitung oder ermöglichen selbst einen Teil der Abwasserbehandlung – etwa das Abscheiden von Feststoffen. Zum Einsatz kommen die Anlagen dabei, wenn die Kanalisation überlastet ist, wenn es keine Kanalisation gibt oder dann, wenn Sonderanlagen die Technik voraussetzen.
  • Regenwasser: Regenwasser ist vielerorts immer knapper – kommt es vom Himmel, dann meist aber in zu großen Mengen. Regenwassertanks kappen Spitzen bei Starkregenereignissen und halten Wasser für die Bewässerung vor. Sie reduzieren damit die Abflussmengen und das Hochwasserrisiko. Interessant ist der Einsatz auch im Kontext der Bewässerung, bei der Reinigung oder für den Betrieb verschiedener technischer Prozesse.
  • Löschwasser: Wichtig sind Wassertanks auch im Sektor Sicherheit. So halten Sie als Löschwassertank lokal viel Wasser vor, um im Ernstfall schnell reagieren zu können. Zum Einsatz kommen die Tanks dabei überall dort, wo es nicht ausreichend Hydranten gibt.

Übrigens:

Die Übersicht zeigt, dass Wassertanks in verschiedensten Bereichen der Wassertechnik zum Einsatz kommen. Suchen Sie einen Trinkwasser-, einen Regenwasser-, einen Fäkalien- oder einen Löschwassertank, können Sie hier gern ein unverbindliches Angebot einholen.

Tankbauformen, Volumina und verschiedene Ausführungen

Wassertanks sind in unterschiedlichen Formen und Ausführungen erhältlich. Eine grobe Einteilung erfolgt dabei in Kleintanks, Großtanks und mobile Tanks:

  • Kleintanks verfügen über geringe Volumina, größtenteils im Bereich von einigen 1.000 Litern. Sie eignen sich für den häuslichen Gebrauch oder dann, wenn in Gewerbe oder Industrie nur wenig Wasser zu bevorraten ist.
  • Großtanks beginnen bei etwa 10 Kubikmetern Fassungsvermögen und nehmen je nach Art und Ausführung auch über 1.000 Kubikmeter auf. Sie sind immer fest installiert und eignen sich vor allem für Einsätze in Kommunen, Gewerbebetrieben und Industrieanlagen.
  • Mobile Wassertanks fassen in der Regel bis zu 60 Kubikmeter. Ihre Bauform entspricht der Form von Seecontainern, wodurch sie sich problemlos per Lkw, Zug oder Schiff transportieren lassen. Zum Einsatz kommen mobile Wassertanks immer dann, wenn der Bedarf nur vorübergehend besteht – etwa zum Abfangen von Spitzen oder zum Überbrücken von Bau-/Wartungs-/Reparaturarbeiten.

Geht es um den dauerhaften Einsatz in kommunalen, gewerblichen oder industriellen Bereichen, kommen vor allem große Wassertanks infrage. Diese stehen dabei für Trinkwasser, Regenwasser, Abwasser oder auch Löschwasser zur Wahl.

Übrigens:

Durch das große Volumen müssen die Wassertanks auch hohen Kräften standhalten. Ein Grund, aus dem Anbieter vor allem Großtanks für die Wasserwirtschaft häufig zylindrisch herstellen. Alternativ gibt es auch rechteckige Zisternen sowie modular aufgebaute Behältersysteme. Letztere bestehen aus einzelnen Elementen, die sich vor Ort verbinden und miteinander koppeln lassen.

Materialien der Wassertanks: Einsatzbereiche, Vor- und Nachteile

Möchten Sie einen Wassertank kaufen oder mieten, stehen Ihnen verschiedene Materialien zur Wahl. Neben Stahl, dem Standard bei großen Anlagen, gibt es dabei auch Tanks aus Edelstahl, Beton und Kunststoff. Die folgende Tabelle zeigt, worin die jeweiligen Vor- sowie Nachteile liegen und in welchen Bereichen die Anlagen zum Einsatz kommen.

MaterialBeschreibungVorteileNachteileEinsatzbereich
StahlGeschweißte oder verschraubte Behälter aus Baustahl, meist mit Innen- und AußenbeschichtungHohe Tragfähigkeit, große Volumina, flexibel konstruierbarKorrosionsanfällig, Wartungsaufwand für BeschichtungenLöschwasser, Regenwasser, Brauchwasser, Abwasser
EdelstahlHochwertige, korrosionsbeständige Stahllegierung mit glatter OberflächeSehr hygienisch, langlebig, geringe Ablagerungen, kaum WartungHohe Investitionskosten, höheres GewichtTrinkwasser, Brauchwasser, Prozesswasser
BetonSpannbeton, Ortbeton- oder Fertigteilbehälter, meist unterirdisch ausgeführtSehr langlebig, hohe Druck- und Erdbeständigkeit, große VoluminaHoher Bauaufwand, geringe Flexibilität nach EinbauAbwasser, Regenwasser, Löschwasser, Trinkwasser
Kunststoff (PE)Rotations- oder schweißgefertigte Behälter aus PolyethylenKorrosionsfrei, leicht, schnelle Montage, kostengünstigBegrenzte Größe, temperaturempfindlichRegenwasser, Brauchwasser, Abwasser
GFK (glasfaser-verstärkter Kunststoff)Faserverstärkter Kunststoff mit hoher chemischer BeständigkeitSehr leicht, korrosionsfrei, hohe FormstabilitätHöhere Kosten als PE, aufwendige ReparaturenAbwasser, Regenwasser

In der Praxis kommen vielfach Wassertanks aus Stahl und Beton zum Einsatz. Das gilt vor allem dann, wenn große Volumina zu bevorraten sind. Die Anlagen lassen sich dabei versteckt unter der Erde installieren und halten dort sehr lange. Geht es um oberirdische Tanks mittlerer Größe, wählen Kunden ebenfalls häufig Stahl – Edelstahl kommt hingegen eher bei Anlagen für Trink- oder Prozesswasser zum Einsatz.

Einbaulage der Wassertanks: Ober- oder unterirdische Installation

Möchten Sie sich für einen Wassertank entscheiden, kommt es auf dessen Einbaulage an. Denn die Anforderungen unterscheiden sich bei der ober- und der unterirdischen Installation stark.

  • Oberirdische Tanks sind leichter zugänglich. Sie lassen sich schneller montieren und verursachen häufig geringere Kosten – bleiben aber immer sichtbar. Sie sind anfälliger gegenüber mechanischen Schäden und reagieren oft empfindlich auf Temperaturschwankungen.
  • Unterirdische Tanks sparen Platz. Sie sind im Allgemeinen unauffälliger und besser vor Frost sowie Hitze geschützt. Ein Nachteil ist jedoch die längere Bauzeit. Unterirdische Tanks sind zudem teurer und weniger flexibel, wenn es um den Austausch oder die Erweiterung geht.

Geht es um Wassertanks für große Volumina an Trink-, Ab-, Regen- oder Löschwasser, kommen in der Praxis häufig Erdtanks zum Einsatz. Ist hingegen eine schnelle Realisierung das Ziel, soll die Situation flexibel bleiben oder kommt es auf regelmäßige Kontrollen der gesamten Anlage an, entscheiden sich Kunden häufig für oberirdisch installierte Tanks.

Wassertanks für Trink-, Regen-, Ab- und Löschwasser in der Übersicht

Möchten Sie einen Trinkwassertank kaufen? Suchen Sie nach einem Fäkalientank oder geht es um einen Löschwassertank für ein großes Gebäude? Die folgende Übersicht zeigt, was die Tanks auszeichnet, in welchen Größen sie verfügbar sind und wo sie sich installieren lassen:

Ein Trinkwassertank ist ein Großbehälter zur Speicherung von aufbereitetem, hygienisch einwandfreiem Trinkwasser. Er dient der Versorgungssicherheit, dem Ausgleich von Verbrauchsschwankungen sowie der Not- und Reserveversorgung in kommunalen, industriellen oder infrastrukturellen Anwendungen. Die Ausführung unterliegt dabei strengen gesetzlichen sowie hygienischen Anforderungen.

Volumina: Üblicherweise 50 bis 5.000 Kubikmeter, je nach Einsatzbereich

Materialien: Bei großen Volumina meist beschichteter Stahl oder Beton (unterirdisch), ansonsten Edelstahl (oberirdisch mit kleinem bis mittlerem Volumen) oder mit Emaille beschichteter Stahl (oberirdisch mit großen Volumen)

Ein Regenwassertank ist ein Großbehälter zur Sammlung und Speicherung von Niederschlagswasser aus Dach- und Verkehrsflächen. Er dient entweder der Nutzung von Regenwasser (z. B. für Bewässerung, Reinigung oder technische Prozesse) oder der Rückhaltung und verzögerten Ableitung bei Starkregen. Vor allem durch Letzteres leisten Regenwassertanks einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der Kanalisation und zum Hochwasserschutz.

Volumina: üblicherweise 10 bis mehrere 10.000 Kubikmeter, je nach Einsatzbereich

Material: Bei großen Volumina meist Stahl oder Beton (unterirdischer Einbau), bei geringeren Anforderungen an Festigkeit (Überfahrbarkeit etc.) kommen bei kleinen und mittleren Volumen auch PE- und GFK-Tanks zum Einsatz (unter- sowie oberirdisch). Ist die oberirdische Installation geplant, stehen zudem beschichtete Stahltanks zur Wahl.

Ein Fäkalientank (auch Abwassertank) ist ein Großbehälter zur sicheren Sammlung und Zwischenlagerung von stark verschmutztem und meist auch fäkalienhaltigem Abwasser. Er kommt überall dort zum Einsatz, wo kein direkter Anschluss an das öffentliche Kanalnetz besteht, oder dann, wenn Abwässer kontrolliert gesammelt und abgeführt werden müssen. Fäkalientanks ersetzen oder schonen damit die Kanalisation und tragen deutlich zum Natur- und Umweltschutz bei.

Volumina: üblicherweise 5 bis mehrere 1.000 Kubikmeter, je nach Einsatzbereich

Material: Bei großen unterirdischen Anlagen kommt meist Beton zum Einsatz. Geht es hingegen um mittlere Volumina, eignen sich auch PE- sowie GFK-Abwassertanks zur oberirdischen oder unterirdischen Installation. Verfügbar sind darüber hinaus auch beschichtete Stahltanks. Diese bieten eine höhere Festigkeit und kommen bei oberirdischen Sonderlösungen sowie temporären Einsätzen mit kleinen bis mittleren Volumina zum Einsatz.

Ein Löschwasserbehälter ist ein Großbehälter zur dauerhaften Bereitstellung von Löschwasser für den Brandfall. Er kommt überall dort zum Einsatz, wo das öffentliche Wassernetz nicht ausreichend dimensioniert ist oder zusätzliche Sicherheitsreserven gefordert sind. Löschwasserbehälter gehören als zentraler Bestandteil zum vorbeugenden Brandschutz und sind in vielen Fällen Pflicht. Entsprechende Vorgaben kommen von Behörden, Feuerwehren und Versicherungen.

Volumina: üblicherweise 50 bis mehrere 10.000 Kubikmeter, je nach Einsatzbereich

Material: Bei großen Tankvolumen kommen in der Regel Beton-Anlagen zum Einsatz. Während diese unter der Erde sitzen, eignen sich Stahltanks für den schnellen Aufbau oder die Erweiterung oberirdischer Anlagen. Während Edelstahl-Tanks höhere Anforderungen an den Korrosionsschutz erfüllen, kommen GFK-Anlagen meist bei Sonder- und Industrieanwendungen zum Einsatz. Die Wassertanks lassen sich dabei ober- sowie unterirdisch installieren und beliebig erweitern.

Checkliste: Den richtigen Wassertank auswählen und kaufen

Möchten Sie einen Wassertank kaufen oder mieten, ist die Auswahl groß. Die folgende Checkliste hilft dabei, den passenden in wenigen Schritten zu finden.

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Schritt 1: Einsatzbereich und Medium für den Wassertank definieren

Im ersten Schritt geht es darum, festzulegen, welche Anforderungen der neue Wassertank erfüllen muss. Dazu definieren Sie zunächst Folgendes:

  • Handelt es sich um einen Trinkwassertank, einen Abwassertank, einen Regenwassertank oder einen Löschwassertank?
  • Bestehen besondere Qualitätsanforderungen (zum Beispiel Trinkwasserhygiene)?
  • Sind Medien mit chemischer oder biologischer Belastung zu bevorraten?

Antworten auf diese Fragen helfen, das Material richtig zu bestimmen. So setzen Trinkwassertanks hygienisch einwandfreie, glatte und zugelassene Materialien wie Edelstahl oder entsprechend ausgekleideten Beton voraus. Bei Regen- und Löschwasser stehen vor allem Volumen, Wirtschaftlichkeit und Korrosionsschutz im Vordergrund, weshalb häufig Beton oder beschichteter Stahl zum Einsatz kommt. Abwasser- und Fäkalientanks müssen gegenüber chemischen und biologischen Belastungen besonders widerstandsfähig und dicht sein. Hier eignen sich daher Wassertanks aus beschichtetem Beton, Kunststoff oder GFK.

Zudem gilt: Je höher die Qualitäts- und Beständigkeitsanforderungen sind, umso hochwertiger muss auch das Tankmaterial sein.

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Schritt 2: Tanks für Trink-, Regen-, Ab- oder Löschwasser dimensionieren

Im nächsten Schritt geht es darum, die richtige Größe des Wassertanks zu bestimmen. Entscheidend sind dabei Antworten auf die folgenden Fragen:

  • Wie hoch ist der Tages- oder der Spitzenbedarf?
  • Welche Reserve- und Sicherheitsvolumen sind vorzuhalten?
  • Gibt es normative oder behördliche Vorgaben, etwa beim Brandschutz?
  • Welche Entleerungs- und Nachfüllintervalle sind einzuhalten?

Die Antworten hängen stark vom Einsatzgebiet ab und sind daher immer individuell zu suchen. Die größte benötigte Menge definiert dabei die erforderliche Dimension des Wassertanks.

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Schritt 3: Einbaulage der Wassertanks am Einsatzort definieren

Stehen Material und Dimension fest, geht es um die Einbaulage. Vor allem bei großen Betontanks bietet sich dabei die unterirdische Installation an. Ist diese nicht möglich, weil der Platz nicht ausreicht oder bereits ein Gebäude besteht, können Sie die Wassertanks alternativ auch oberirdisch installieren lassen. Nötig ist das häufig auch bei Kunststoff- und Stahltanks mit kleinerem oder mittlerem Volumen.

Wichtig zu wissen: Bitte beachten Sie bei Dimensionierung und Einbaulage auch örtliche Vorgaben. Diese ergeben sich aus behördlichen Auflagen sowie individuellen Gegebenheiten (Belastbarkeit, Beschaffenheit sowie Grundwasserspiegel im Boden). Ein gewissenhaftes und umsichtiges Vorgehen hilft dabei, unliebsame Überraschungen zu vermeiden. Benötigen Sie Unterstützung, stehen Ihnen Fachplaner aus Ihrer Region gern zur Seite.

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    Schritt 4: Betrieb und Wartung der Wassertanks vorbereiten

    Prüfen Sie im Rahmen der Planung auch, welche gesetzlichen oder behördlichen Anforderungen zu erfüllen sind. Dokumentieren Sie alle Wartungsaufgaben sowie deren Intervalle und denken Sie im besten Falle auch an eine Überwachung der Anlage (Füllstandsanzeige sowie Leckagewarner).

    FAQ: Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Thema

    Aus welchen Gründen sind Wassertanks wichtig?

    Wassertanks sichern die kontinuierliche Wasserversorgung, gleichen Verbrauchsspitzen aus und schaffen Reservekapazitäten. Sie puffern große Mengen bei Starkregen oder Abwasseranfall und stellen im Brandfall Löschwasser bereit. Durch Klimawandel und Urbanisierung wächst ihre Bedeutung weiter.

    Wo kommen große Wassertanks zum Einsatz?

    Große Wassertanks werden in Kommunen, Industrie und Gewerbe eingesetzt. Typische Anwendungen sind die Trinkwasserversorgung, Regenwasser- und Abwasserpufferung sowie der vorbeugende Brandschutz durch Löschwasser- und Sprinklertanks.

    Welche Arten von Wassertanks lassen sich unterscheiden?

    Unterschieden wird vor allem nach dem Medium. Es gibt Trinkwassertanks für hygienisch einwandfreies Wasser, Regenwassertanks zur Nutzung oder Rückhaltung von Niederschlagswasser, Abwasser- und Fäkalientanks für verschmutztes Wasser sowie Löschwasser- und Sprinklertanks für den Brandschutz. Ergänzend kommen Brauch- und Prozesswassertanks zum Einsatz.

    Welche Materialien gibt es und wann kommt welches zum Einsatz?

    Beton ist das am häufigsten eingesetzte Material bei großen, meist unterirdischen Wassertanks. Stahl wird häufig für oberirdische Tanks mittlerer Größe genutzt, Edelstahl vor allem bei Trink- und Prozesswasser mit hohen Hygieneanforderungen. Kunststoff und GFK eignen sich für kleinere bis mittlere Volumen sowie für chemisch oder biologisch belastete Medien.

    Wie geht man bei der Auswahl von Wassertanks richtig vor?

    Zunächst werden Einsatzbereich und Medium definiert, da diese die Materialwahl bestimmen. Danach wird das erforderliche Volumen unter Berücksichtigung von Bedarf, Reserve und Vorgaben ermittelt. Abschließend wird die Einbaulage festgelegt und der spätere Betrieb inklusive Wartung berücksichtigt, um eine sichere und wirtschaftliche Lösung zu erhalten.