Heizöltank, Flüssiggastank und Dieseltank: Energieversorgung sichern

Autor: Johannes Partz / ✅ Aktualisiert am: 01.03.2026

Stehen leitungsgebundene Brennstoffe nicht zur Verfügung oder geht es darum, Kraftstoffe für Fahrzeuge zu bevorraten? Dann benötigen Sie einen Kraft- oder Brennstofftank. Zur Auswahl stehen Heizöltanks, Flüssiggastanks und Dieseltanks in unterschiedlichen Größen und Ausführungen. Wir erklären, wie Sie den passenden Brennstofftank finden, was bei der Aufstellung zu beachten ist und wie viel die Lösungen kosten.

Brennstofftank für Diesel auf einem Betriebsgelände

Die wichtigsten Informationen auf einen Blick

Brennstofftanks machen Energie dort verfügbar, wo keine leitungsgebundene Versorgung besteht oder Kraftstoffe bevorratet werden müssen.

  • Sie lagern Benzin, Diesel, Heizöl, Kerosin oder Flüssiggas sicher und dicht.
  • Sie kommen in Verkehr, Industrie, Gewerbe sowie in der Heiz- und Prozesstechnik zum Einsatz.
  • Sie bestehen aus Stahl, Aluminium, Kunststoff oder Verbundwerkstoffen – abhängig von Stoff, Menge und Einbaulage.

Damit ermöglichen Brennstofftanks eine zuverlässige, flexible und zeitlich entkoppelte Energieversorgung – optimal mit einem passenden AdBlue-Tank.

Heizöl, Flüssiggas, Diesel oder Benzin: Tanks und Einsatzbereiche

Bei Brennstofftanks handelt es sich um sichere sowie dichte Behälter zur Bevorratung verschiedener Brennstoffe. So zum Beispiel für:

  • Benzin
  • Diesel
  • Heizöl
  • Kerosin
  • Flüssiggas (LPG)

Die Tanks bestehen meist aus Stahl, Aluminium oder Kunststoff und zeichnen sich durch eine hohe Stabilität aus. So ist es möglich, die wassergefährdenden Brennstoffe auch über längere Zeiträume hinweg zuverlässig zu lagern.

Verkehr, Prozess- oder Heiztechnik: Einsatzbereiche der Brennstofftanks

Zum Einsatz kommen Heizöltanks, Flüssiggastanks, Dieseltanks oder Benzintanks in unterschiedlichsten Bereichen. So finden sich Brennstofftanks für Benzin, Diesel oder Kerosin beispielsweise an Tankstellen, Logistikzentren, Flughäfen, Häfen oder auf Firmengeländen. Heizöltanks und Flüssiggastanks kommen hingegen überall dort zum Einsatz, wo Kraft oder Wärme erforderlich ist. Also zum Beispiel in Wohngebäuden, Gewerbegebäuden, Industriegebäuden oder Heizzentralen.

Vorteile von Heizöltanks, Flüssiggastanks, Dieseltanks und Benzintanks

Brennstofftanks machen Energie auch dort verfügbar, wo keine Gasleitungen hinführen. Sie ermöglichen eine kontinuierliche Versorgung, eine zuverlässige Mobilität sowie eine zeitliche Entkopplung von Lieferung und Verbrauch. Darüber hinaus sorgen zugelassene und hochwertige Heizöltanks, Flüssiggastanks, Dieseltanks sowie Benzintanks für eine sichere und umweltschonende Lagerung der Brenn- und Kraftstoffe.

Gesetzliche Anforderungen an Brennstofftanks: WHG und AwSV

Brenn- und Kraftstoffe gehören zur Kategorie der wassergefährdenden Flüssigkeiten. Um den Schutz von Umwelt und Menschen zu gewährleisten, ist bei Aufstellung und Einsatz dabei einiges zu beachten. Die wichtigsten Vorgaben finden sich in folgenden Werken:

  • Wasserhaushaltsgesetz (WHG): Das WHG enthält grundlegende Anforderungen zum Schutz der Umwelt vor wassergefährdenden Stoffen.
  • Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV): Hier geht es um Bau, Aufstellung und sicheren Betrieb von Lageranlagen für wassergefährdende Stoffe wie Heizöl und Diesel.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer Regelwerke, die den Brandschutz und die Sicherheit der Lagerbehälter garantieren sollen. Dazu gehören unter anderem:

  • Die Bauordnungen der Länder mit Anforderungen an Aufstellräume, Abstände etc.
  • Technische Regeln für wassergefährdende Stoffe wie die TRWS 791 für Heizöl
  • Technische Regeln für Gefahrstoffe, wie zum Beispiel die TRGS 509 für Flüssiggas
  • Die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) zum Schutz der Beschäftigten im Betrieb
  • Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) zur Prüfung von Brennstofftanks
  • DIN-Normen wie die DIN 6616/6618 für Heizöltanks oder die DIN 12285 für Stahltanks
  • Zulassungsvorgaben wie zum Beispiel die DIBt-Zulassung für Kunststofftanks

Zudem gibt es spezielle Vorgaben, wenn es zum Beispiel um Tankstellen, unterirdische Anlagen oder besonders große Anlagen geht. Im letzten Fall sollten Sie auch an das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) sowie die Störfallverordnung (12. BImSchV) denken.  

Übliche Materialien für Dieseltanks, Flüssiggastanks und Heizöltanks

Möchten Sie Heizöltanks, Flüssiggastanks, Dieseltanks oder andere Brennstofftanks kaufen? Dann kommen grundsätzlich verschiedene Materialien zum Einsatz. Weit verbreitet sind etwa Stahl, Aluminium und Kunststoff. Die folgende Übersicht zeigt, was die einzelnen Werkstoffe auszeichnet und wann diese jeweils zum Einsatz kommen.

MaterialGeeignete BrennstoffeWichtige EigenschaftenEinbaulagenEinsatzbereiche
StahlBenzin, Diesel, Heizöl, Kerosin, LPGsehr hohe Festigkeit; druckfest für Flüssiggas; brandsicher; aber: von allein nicht vor Korrosion geschützt; Größe von etwa 200 bis etwa 100.000 Liter  ober- und unterirdisch sowie im GebäudeTankstellen, Heizungsanlagen, Industrie, Gewerbe, Flüssiggasanlagen
EdelstahlDiesel, Kerosin, Heizölsehr korrosionsbeständig; besonders langlebig; hygienisch rein; Größe von etwa 500 bis etwa 50.000 Literober- und unterirdisch sowie im GebäudeIndustrie, Energieanlagen, Luftfahrt
AluminiumBenzin, Kerosinsehr leicht; guter Korrosionsschutz; nicht funkenbildend; Größe von etwa 30 bis 5.000 Literintegriert in Fahrzeuge, oberirdischFahrzeuge und Flugzeuge
KunststoffBenzin, Diesel, Heizölsehr leicht; keine Korrosion; günstig; Größe von etwa 200 bis 10.000 Literoberirdisch sowie im GebäudeWohngebäude, Gewerbe, kleine Industrieanlagen, mobile Tanks
GFKDiesel, Heizöl, Kerosingeringes Gewicht, hohe Korrosionsbeständigkeit; hohe chemische Beständigkeit, Größe von etwa 1.000 bis 50.000 Literober- und unterirdisch sowie im GebäudeIndustrie, Gewerbe, große Heizungsanlagen, Flughäfen
Verbund-werkstoffeKerosinSehr leicht, hohe Festigkeit, beständig gegenüber ErmüdungsystemabhängigLuft- und Raumfahrt

Auswahl hängt von Kraft- und Brennstoffen sowie Einbaulage ab

Wie die Tabelle zeigt, hängt die Materialwahl vor allem vom zu lagernden Stoff und von der geplanten Einbaulage ab. Geht es um Flüssiggastanks, müssen diese besonders druckfest sein, da Butan und Propan in komprimierter Form lagern, um flüssig zu bleiben. Möchten Sie Kerosin bevorraten, sollten Sie auf eine hohe Reinheit der Tanks achten, und bei Heizöl sowie Diesel sind die Anforderungen geringer. Hier genügen meist leichte Kunststofftanks für geringe Lagermengen oder stabile Stahltanks für große Volumina.

Tipps Schnellauswahl: Standardwerkstoffe sind heute Stahl und Kunststoff. Stahl kommt dabei für große Heizöltanks, Flüssiggastanks, Dieseltanks und Benzintanks sowie bei unterirdischer Lagerung zum Einsatz. Geht es um kleinere Mengen Benzin, Diesel oder Heizöl, eignen sich hingegen auch Brennstofftanks aus Kunststoff.

  • Lagerung kleiner Mengen an der Oberfläche: Kunststofftanks
  • Lagerung großer Mengen ober- oder unterirdisch: Stahltanks
  • Lagerung von Flüssiggas ober- oder unterirdisch: Stahltanks

Brennstofftanks für Heizöl, Flüssiggas, Diesel und Benzin aufstellen

Bei der Aufstellung von Heizöltanks, Flüssiggastanks, Dieseltanks oder anderen Brennstofftanks sind einige Punkte zu beachten. In der nachfolgenden Übersicht fassen wir die wichtigsten für Sie zusammen:

Heizöl und Diesel sind wassergefährdende Stoffe, die auf keinen Fall in die Umwelt gelangen dürfen. Das spiegelt sich auch in den Aufstellbedingungen der Heizöl- und Dieseltanks wider, die eine hohe Sicherheit erfordern. Grundlegend kommt es dabei auf die folgenden Punkte an:

  • Aufstellung nur in geeigneten Räumen (Keller, Heiz- oder Tankraum)
  • Doppelwandiger Tank oder Aufstellung in Auffangwanne/Auffangraum
  • Ausreichender Abstand zu Zündquellen und Heizkesseln einhalten
  • Erhöhte Anforderungen in Wasserschutz- und Überschwemmungsgebieten
  • Höherer Korrosionsschutz der Tanks bei unterirdischer Aufstellung
  • Schutz gegen mechanische Beschädigung bei der Aufstellung im Freien

Wichtig ist außerdem eine regelmäßige Prüfung. Anforderungen und Intervalle hängen dabei vom Ort der Aufstellung (Wasserschutzgebiet oder nicht) und von der Menge an Heizöl ab. Neben einer Prüfung bei Inbetriebnahme kann dabei eine wiederkehrende Prüfung alle 5 Jahre nötig sein. Durchführen darf diese eine zugelassene Überwachungsstelle wie der TÜV.

Benzin ist ebenfalls wassergefährdend, zudem aber auch leicht entzündlich. Aus diesem Grund hat der Brandschutz bei der Aufstellung oberste Priorität. Am günstigsten ist die unterirdische Aufstellung. Steht der Tank oberirdisch im Freien, ist besonders auf den Explosionsschutz zu achten. Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Anforderungen an die Aufstellung von Benzintanks.

  • Aufstellung im Außenbereich, vornehmlich unterirdisch (in Gebäuden nur stark eingeschränkt möglich)
  • Einhaltung von Explosionsschutz-Zonen (EX-Zonen) um Tank oder Schachtdeckel
  • Gasdichte Ausführung der Anlage und Ableitung statischer Aufladung zum Ex-Schutz
  • Verbot von offenen Zündquellen im Umkreis um den Benzintank bzw. den Deckel
  • Schutz gegen mechanische Beschädigung bei der Aufstellung im Freien

Genau wie bei Heizöltanks und Dieseltanks sind auch bei Benzintanks Prüfungen Pflicht. Neben einer Kontrolle bei Inbetriebnahme gehört dabei eine wiederkehrende Prüfung alle 5 Jahre. Außerdem sind unterirdische Tanks regelmäßig auf Dichtheit zu prüfen – bei Tankstellen kommen weitere Pflichten hinzu.

Flüssiggastanks bevorraten Butan, Propan und deren Gemische. Die Gase lagern dabei unter Druck. Denn so bleiben sie im flüssigen Aggregatzustand und benötigen weniger Platz. Die Bevorratung unter Druck geht allerdings auch mit höheren Anforderungen an die Aufstellung von Flüssiggastanks einher. Gleiches gilt für die Stoffeigenschaften, die erhöhte Brandschutzvorkehrungen zur Folge haben. Die folgende Übersicht zeigt grundlegende Anforderungen:

  • Als Druckbehälter kommen grundsätzlich nur Stahltanks für Flüssiggas infrage
  • Es gelten Mindestabstände zu Gebäuden, Zündquellen und brennbaren Stoffen
  • Die Aufstellung ist unter- sowie oberirdisch möglich (in Gebäuden mit hohen Auflagen)
  • Keine Aufstellung unter der Erdgleiche und ausreichend Abstand zu Abgängen, Öffnungen oder Schächten in tieferliegenden Räumen
  • Schutz gegen mechanische Beschädigung bei der Aufstellung im Freien

Zudem gelten Kontroll- und Überprüfungspflichten mit kürzeren Fristen als bei Diesel- und Heizöltanks. So sind neben regelmäßigen Sichtprüfungen durch den Betreiber alle zwei Jahre äußere Prüfungen nötig. Alle 10 Jahre muss zudem eine innere Tankprüfung mit Festigkeits- und Dichtheitsprüfung stattfinden.

Wassergefährdungsstufe, Aufstellbedingungen und Prüfpflichten

Konkrete Anforderungen an die Aufstellung der Brennstofftanks hängen vom Lagerort und von der Lagermenge ab. Wichtig ist dabei § 39 der AwSV. Denn dieser ordnet Anlagen abhängig von der Wassergefährdungsklasse (WGK aus Produktdatenblatt) und der gelagerten Menge der Flüssigkeiten einer Gefährdungsstufe zu. Während sich Vorgaben zur Aufstellung aus technischen Regeln und Bauordnungen der Länder ergeben, definiert die AwSV allgemeine Prüfvorgaben in den Anlagen 5 und 6.

Sonderfall Flüssiggas: Anders als Benzin, Diesel und Heizöl handelt es sich bei Flüssiggas nicht um einen wassergefährdenden Stoff. Aufstell-, Betriebs- und Prüfvorgaben ergeben sich daher vor allem aus den Bauordnungen der Länder sowie den Technischen Regeln für Flüssiggas (TRF).

Tipp zur Planung: Wir nennen an dieser Stelle grundlegende Anforderungen an die Aufstellung von Heizöltanks, Flüssiggastanks, Dieseltanks sowie Benzintanks. Für die konkrete Planung empfehlen wir die Unterstützung durch Anbieter oder Fachplaner. Auf diese Weise ist es möglich, alle individuellen sowie regionalen Voraussetzungen zu berücksichtigen und die Anlage sicher sowie rechtskonform zu installieren und zu betreiben.

Sonderfall: Mobile Brennstofftanks für ortsungebundene Einsätze

Während Heizöltanks, Flüssiggastanks, Dieseltanks sowie Benzintanks in aller Regel stationär zum Einsatz kommen, erfordern einige Anwendungen auch mobile Lösungen. Der Fall ist das zum Beispiel bei Baustellen oder dann, wenn Sie Kraft- und Brennstoffe nur vorübergehend benötigen. Typische Beispiele dafür sind:

  • Bauwesen & Baustellen (Versorgung von Baumaschinen, temporäre Kraftstofflager ohne feste Infrastruktur, meist Dieseltanks, teilweise auch Benzintanks)
  • Landwirtschaft & Forstwirtschaft (Versorgung von Landmaschinen wie Traktoren, Mähdreschern, Forstmaschinen; Einsatz direkt auf Feldern oder im Wald; häufig saisonaler Bedarf mit wechselnden Einsatzorten; meist Dieseltanks)
  • Notstrom & Krisenvorsorge (Versorgung von Notstromaggregaten bei Krankenhäusern, Rechenzentren, im Katastrophenschutz; meist Dieseltanks)
  • Industrie & Gewerbe (temporäre Energieversorgung bei Wartung, Umbauten, Produktionsspitzen, Pufferlager für Brennstoffe; meist Heizöltanks oder Flüssiggastanks)
  • Transport & Logistik (Betankung von Lkw-Flotten, Spezialfahrzeugen, Einsatz auf Betriebshöfen oder bei Events, mobile Versorgung an abgelegenen Standorten, meist Dieseltanks, teilweise auch Benzintanks)
  • Handwerk & Service (mobile Tanks auf Servicefahrzeugen zur Versorgung von Kompressoren, Schweißgeräten, mobilen Heizgeräten, häufig Dieseltanks, Benzintanks und Heizöltanks)
  • Veranstaltungen & Events (Energieversorgung für Bühnen, Licht- & Tontechnik, temporäre Heizungen, überwiegend kurzzeitiger Einsatz, meist Dieseltanks und Heizöltanks)
  • Mobile Heiztechnik (temporäre Beheizung von Baustellen, Zelten, Hallen, häufig mobile Heizöltanks oder Dieseltanks)

Materialien für mobile Benzin-, Diesel-, Flüssiggas- und Heizöltanks

Geht es um die Materialwahl, unterscheiden sich stationäre und mobile Heizöltanks, Flüssiggastanks, Dieseltanks sowie Benzintanks kaum voneinander. Das heißt: Sofern es um die Lagerung unter Druck geht, kommt nur Stahl infrage. In allen anderen Fällen haben Sie in der Regel die Wahl zwischen Stahl und Kunststoff. Alternativ kommen auch Stahltanks mit Kunststoff-Außenhülle infrage. Letztere hat dabei teilweise eine Auffangfunktion.

Aufstellung mobiler Tanks muss fachgerecht und sicher erfolgen

Bei der Aufstellung von mobilen Heizöltanks, Flüssiggastanks, Dieseltanks sowie Benzintanks kommt es ebenfalls auf die Sicherheit an. Das heißt: Die Anlagen sind bestmöglich vor mechanischen Beschädigungen zu schützen. Wassergefährdende Stoffe dürfen nicht auslaufen und Brände sowie Explosionen sind unter allen Umständen zu vermeiden. Damit das gelingt, kommt es auf die folgenden grundlegenden Anforderungen an:

  • Lagerung von Diesel, Heizöl, Benzin und Flüssiggas in mobilen Tanks nur temporär
  • Tanks müssen doppelwandig ausgeführt oder mit Auffangwanne ausgestattet sein
  • Aufstellung muss standsicher, eben und vor dem Anfahren geschützt erfolgen
  • Auf ausreichenden Abstand zu Gewässern, Zündquellen und Abflüssen achten
  • Besondere Vorsicht in Wasserschutzgebieten (Auflagen oder Verbote beachten)

Zudem sind die Anlagen entsprechend zu kennzeichnen. Wichtig sind dabei eine Stoffbezeichnung sowie die Kennzeichnung möglicher Gefahren.

Bei Transport mobiler Tanks gilt das Transportrecht (ADR)

Möchten Sie mobile Brennstofftanks transportieren, sind in der Regel ADR-Vorgaben zu beachten. Auch wenn es für kleine Tanks nach ADR 1.1.3.6 Ausnahmen gibt, gilt doch Folgendes:

  • Heizöltanks, Flüssiggastanks, Dieseltanks sowie Benzintanks müssen dicht verschlossen sein.
  • Brennstofftanks und Kraftstofftanks sind gegen Verrutschen zu sichern
  • Eine Befüllung ist in der Regel maximal zu 95 Prozent zulässig
  • Die Anlagen sind entsprechend zu kennzeichnen (UN-Nummer und Gefahrzettel bei größeren Mengen)
  • Fahrer sollten unterwiesen sein und einen ADR-Schein haben.

Wichtig ist, dass es auch bei Kleinmengen immer auf eine ordnungsgemäße Ladungssicherung ankommt.

Heizöltanks, Flüssiggastanks oder Dieseltanks kaufen oder mieten

Wenn Sie einen Tank kaufen, investieren Sie langfristig und behalten die volle Kontrolle über Anlage, Betrieb sowie Nutzung. Sinnvoll ist das vor allem bei dauerhaften Einsätzen, wie  bei stationären Heizöltanks oder fest installierten Flüssiggastanks. Nachteil: Sie haben hohe Anfangskosten und tragen die Verantwortung für Wartung, Prüfungen sowie Instandhaltung vollständig selbst.

Wenn Sie Heizöltanks, Flüssiggastanks, Benzintanks oder Dieseltanks mieten, bleiben Sie flexibel. Die Mietlösungen eignen sich dabei besonders für temporäre Einsätze, etwa auf Baustellen, bei Notstromversorgung oder bei zeitlich begrenztem Heizbedarf. Zu den größten Vorteilen gehören die geringeren Investitionskosten. Die Lösungen sind schnell verfügbar und häufig mit einem umfassenden Servicepakt verbunden (Prüfungen, Wartung). Nachteilig wirken sich hingegen laufende Mietkosten und eingeschränkte Anpassungsmöglichkeiten aus.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Brennstofftanks für Heizöl und Co.

Wann benötige ich einen Heizöl-, Flüssiggas- oder Dieseltank?

Einen Brennstofftank benötigen Sie immer dann, wenn keine leitungsgebundenen Brennstoffe zur Verfügung stehen oder wenn Sie Kraftstoffe für Fahrzeuge und Maschinen bevorraten möchten. Tanks schaffen Energie- und Kraftstoffreserven vor Ort und sichern die Versorgung unabhängig von Lieferzeitpunkten und Infrastruktur.

Welche Brennstoffe lassen sich in Brennstofftanks lagern?

Brennstofftanks dienen der sicheren und dichten Lagerung verschiedener Medien, insbesondere von Heizöl, Diesel, Benzin, Kerosin und Flüssiggas (LPG). Welche Tanklösung passt, hängt dabei vom Brennstoff, von der benötigten Menge sowie von der geplanten Einbaulage ab, denn nicht jedes Material und nicht jede Bauart ist für jeden Stoff geeignet.

Wo kommen Heizöltanks, Flüssiggastanks und Dieseltanks typischerweise zum Einsatz?

Heizöltanks und Flüssiggastanks nutzen Sie überall dort, wo Wärme oder Energie für Gebäude und Anlagen erforderlich ist, etwa in Wohn- und Gewerbegebäuden, in Industriegebäuden oder in Heizzentralen. Dieseltanks finden Sie besonders häufig dort, wo Mobilität oder Betriebssicherheit gefragt ist, zum Beispiel für Fahrzeuge, Maschinen, Notstromaggregate oder in Logistik und Gewerbe. In Summe decken die Tanklösungen damit sowohl den stationären Energiebedarf als auch die Versorgung von Fuhrparks und Technik ab.

Welche gesetzlichen Anforderungen sind bei Brennstofftanks zu beachten?

Da viele Brenn- und Kraftstoffe als wassergefährdende Flüssigkeiten gelten, müssen Sie beim Aufstellen und Betreiben strenge Anforderungen erfüllen, um Umwelt und Menschen zu schützen. Die wichtigsten Grundlagen bilden das Wasserhaushaltsgesetz und die AwSV, die Bau, Aufstellung, Betrieb und Prüfpflichten regeln. Ergänzend greifen je nach Situation weitere Vorgaben, etwa aus Bauordnungen, technischen Regeln, Gefahrstoffrecht und Betriebssicherheitsrecht – besonders dann, wenn es sich um spezielle Anlagen wie Tankstellen, unterirdische Tanks oder sehr große Lagermengen handelt.

Welche Materialien kommen bei Heizöl-, Flüssiggas- und Dieseltanks zum Einsatz – und wie wähle ich richtig?

Für Brennstofftanks werden vor allem Stahl, Aluminium, Kunststoff sowie weitere Werkstoffe wie GFK eingesetzt. In der Praxis wählen Sie das Material nach Brennstoff, Menge und Einbaulage: Flüssiggastanks müssen aufgrund der Lagerung unter Druck besonders robust und druckfest sein, während Heizöl- und Dieseltanks je nach Anforderung auch als Kunststofflösung für kleinere Mengen oder als Stahltank für größere Lagermengen infrage kommen. Wenn Sie Kerosin lagern, achten Sie zusätzlich auf hohe Reinheitsanforderungen.

Wann lohnt es sich, einen Tank zu kaufen – und wann ist Mieten die bessere Lösung?

Kaufen lohnt sich vor allem dann, wenn Sie den Tank dauerhaft einsetzen und langfristig planen, etwa bei stationären Heizöltanks oder fest installierten Flüssiggastanks. Damit sichern Sie sich volle Kontrolle über die Anlage, tragen aber auch die Verantwortung für Wartung, Prüfungen und Instandhaltung und stemmen die höheren Anfangskosten. Mieten passt besonders gut zu temporären Einsätzen, zum Beispiel auf Baustellen, bei Notstromversorgung oder bei zeitlich begrenztem Heizbedarf, weil Sie flexibel bleiben, geringere Investitionen haben und häufig Serviceleistungen wie Wartung und Prüfungen direkt mit abdecken.