Kommunen & Stadtwerke

Tanks und Abscheider für Kommunen, Stadtwerke und öffentliche Einrichtungen

  • Für Kommunen, Stadtwerke & öffentliche Einrichtungen
  • Kostenfrei & unverbindlich
  • Bis zu 3 Vergleichsangebote
  • Anbieterneutrale Beratung

Ob Bauhof, Feuerwehr, Schulküche oder Wasserversorgung: In Kommunen, Stadtwerken und öffentlichen Einrichtungen stehen Tanks und Abscheider an vielen Stellen. Hier finden Sie die typischen Aufgaben im Überblick, jeweils mit der passenden Fachseite. Für Ihr Vorhaben holen wir kostenfrei und unverbindlich bis zu drei Vergleichsangebote geprüfter Fachbetriebe ein.

Löschwasser für den Grundschutz

Reicht das Hydrantennetz nicht aus oder fehlt es ganz, hält ein Löschwasserbehälter den Vorrat für die Feuerwehr bereit. Für den Grundschutz nennt das DVGW-Arbeitsblatt W 405 je nach Baugebiet und Gefahr der Brandausbreitung einen Löschwasserbedarf von 24 bis 192 m³ pro Stunde, in der Regel über zwei Stunden. Was das öffentliche Netz davon nicht liefert, deckt der Behälter. Löschwassertanks gibt es aus Kunststoff, Stahl und Stahlbeton mit etwa 10 bis 1.000 m³, unterirdisch nach DIN 14230 oder oberirdisch auf einem Fundament. Entnahmestelle, Zufahrt und Beschilderung stimmen Sie mit der Feuerwehr ab. Größen, Normen und Preise finden Sie unter Löschwasserbehälter kaufen.

Großbehälter für Trink-, Regen- und Abwasser

Trinkwassertanks sichern die Versorgung, gleichen Verbrauchsschwankungen aus und halten eine Reserve für den Notfall bereit. Regenwasserbehälter puffern Starkregen und geben das Wasser verzögert ab. Abwasserbehälter sammeln dort, wo kein Kanalanschluss besteht. Großtanks fassen 10 bis über 1.000 m³, Regen- und Löschwasserspeicher bis zu mehreren 10.000 m³. Sie bestehen aus Stahl, Edelstahl, Beton, PE oder GFK und stehen oberirdisch oder unterirdisch. Für Trinkwasser kommen nur hygienisch geeignete, zugelassene Materialien wie Edelstahl oder ausgekleideter Beton infrage. Bauformen und eine Checkliste zur Auswahl bietet die Seite Großbehälter für die Wasserwirtschaft.

Ölabscheider für Bauhof, Feuerwehr und Busdepot

Werden in der Fahrzeughalle von Bauhof, Feuerwehr oder Busdepot Fahrzeuge gewaschen, gewartet oder Öl gewechselt, ist ein Bodenablauf mit Ölabscheider in der Regel Pflicht. Für Lkw, Busse und Baumaschinen oder die Wäsche mit Reinigungsmitteln ist meist ein Koaleszenzabscheider der Klasse I nötig. Im Betrieb gelten drei Prüfstufen: die monatliche Eigenkontrolle, die Wartung alle 6 bis 12 Monate und die Generalinspektion spätestens alle 5 Jahre, im Wasserschutzgebiet alle 2,5 Jahre. Wird eine Anlage nicht mehr gebraucht, etwa weil das Gelände anders genutzt wird, entfallen Wartung und Generalinspektion erst nach einer fachgerechten Stilllegung.

Fettabscheider für Schul-, Kita- und Klinikküchen

Wo gewerblich gekocht und gespült wird, ist ein Fettabscheider fast immer Pflicht, für Küchen in öffentlicher Trägerschaft ebenso wie für private Betreiber. Den Grenzwert von üblicherweise rund 100 mg abtrennbarer Fette je Liter legt die Kommune in der Abwassersatzung oder in einem Einzelbescheid fest. Für Schul- und Krankenhausküchen ist die Nenngröße NS 6 üblich. Ob eine reine Ausgabeküche fetthaltiges Abwasser erzeugt, entscheidet die Kommune anhand der Betriebsbeschreibung. Im Betrieb wird der Abscheider alle zwei bis vier Wochen entleert, jährlich gewartet und spätestens alle fünf Jahre einer Generalinspektion unterzogen. Bewirtschaftet ein Caterer oder Pächter die Küche, sollte der Vertrag regeln, wer Einbau, Wartung und Entleerung trägt.

Abwasser- und Fäkalientanks für Friedhöfe, Freizeitanlagen und Parkplätze

Haben Toilettenanlagen keinen Kanalanschluss, etwa auf Friedhöfen, in Parks und Freizeitanlagen oder an Parkplätzen, sammelt ein Abwasser- oder Fäkalientank das Abwasser, bis ein Saugwagen es abfährt. Die Tanks fassen 1.000 bis 100.000 Liter und bestehen aus PE, GFK, Stahl oder Edelstahl. Für kleinere kommunale Anlagen sind PE-Tanks bis etwa 10.000 Liter die wirtschaftlichste und am häufigsten eingesetzte Lösung; Kunststoff- und GFK-Tanks gibt es mit DIBt-Zulassung. Welche Vorgaben am Standort gelten, klären Gemeinde und Untere Wasserbehörde. Größen, Materialien und Prüfpflichten erklärt die Seite Abwasser- und Fäkalientank.

Heizöl- und Dieseltanks für Notstrom und Eigenversorgung

Heizöltanks versorgen Schulen, Sporthallen, Verwaltungsgebäude, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Für Notstromaggregate in Krankenhäusern und im Katastrophenschutz kommen meist Dieseltanks zum Einsatz; auch kritische Infrastruktur wie Wasserwerke zählt zu den typischen Einsatzbereichen großer Öltanks. Ein eigener Dieseltank ab 1.000 Litern versorgt die Fahrzeuge kommunaler Betriebe wie des Bauhofs und macht sie unabhängiger von Lieferengpässen an öffentlichen Tankstellen. Heizöltanks gibt es für 3.000 bis über 100.000 Liter aus Kunststoff, GFK oder Stahl, im Gebäude, oberirdisch oder als Erdtank. Für befristeten Bedarf wie eine Notstromversorgung lassen sich Tanks auch mieten.

Reinigung von Behältern und Tanks

Wir koordinieren geprüfte Fachbetriebe, die Tanks, Behälter, Silos und Leitungen normkonform reinigen, bundesweit und mit vollständiger Dokumentation. Dazu gehören die Reinigung von Warmwasserspeichern zum Legionellenschutz nach DVGW-Arbeitsblatt W 551, die Leitungsreinigung nach DVGW-Merkblatt W 557, die Abscheiderreinigung nach DIN EN 858 und DIN EN 1825 sowie die Reinigung vor der inneren Prüfung von Druckbehältern nach Betriebssicherheitsverordnung. Alle Leistungen finden Sie unter Industriereinigung.

So läuft die Beschaffung

Unser Service ist für Sie kostenfrei und unverbindlich. Wir arbeiten anbieterneutral und holen bis zu drei Vergleichsangebote geprüfter Fachbetriebe ein.

  1. Anfrage starten

    Wählen Sie die Tank- oder die Abscheider-Anfrage. Der Kundentyp „Kommune, Stadtwerk oder öffentliche Einrichtung“ ist bereits ausgewählt. Nennen Sie Anlage, Größe und Standort; für den Standort genügt die Postleitzahl.

  2. Anlass nennen

    Richtpreis, Preisanfrage zum Leistungsverzeichnis oder Angebote für eine Ausschreibung: In der Abscheider-Anfrage wählen Sie den Anlass direkt aus, bei Tanks klären wir ihn im Gespräch.

  3. Persönliche Beratung

    Ihr persönlicher Berater meldet sich telefonisch, um Vorhaben, benötigte Leistung und Zeitpunkt zu klären. Danach nennt er Ihnen bis zu drei passende Fachbetriebe und holt die Angebote kostenfrei für Sie ein.

  4. Angebote vergleichen

    Sie vergleichen die Angebote und entscheiden selbst. Unsere Leistung bleibt kostenfrei, auch wenn Sie keinen der Anbieter beauftragen.

Vorhaben anfragen

Nennen Sie uns Anlage, Größe und Standort. Wir holen kostenfrei bis zu drei Vergleichsangebote geprüfter Fachbetriebe ein: als Richtpreis, zum Leistungsverzeichnis oder für Ihre Ausschreibung.