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Lagertanks
Löschwasserbehälter kaufen: Löschwassertanks oberirdisch und unterirdisch nach DIN 14230
- Für Gewerbe, Industrie & öffentliche Auftraggeber
- Kostenfrei & unverbindlich
- Bis zu 3 Vergleichsangebote
- Anbieterneutrale Beratung
Ein Löschwasserbehälter hält Wasser für den Brandschutz bereit, wenn das öffentliche Netz oder die Hydranten nicht genug liefern. Löschwassertanks gibt es aus Kunststoff, Stahl und Stahlbeton mit etwa 10 bis 1.000 Kubikmetern Inhalt, unterirdisch nach DIN 14230 oder oberirdisch auf einem Fundament. Wir zeigen Preise, vergleichen oberirdische und unterirdische Behälter, erklären den Unterschied zum Sprinklertank und wie Sie den passenden Brandschutz-Tank planen.
10 bis 1.000 m³
Volumen pro Löschwassertank
DIN 14230
Norm für unterirdische Löschwasserbehälter
ab 8.000 €
Kunststofftank 10 m³ (netto, zzgl. MwSt.)
ab 20.000 €
Stahltank 30 m³ (netto, zzgl. MwSt.)
Auf einen Blick: Der Löschwasserbehälter als Brandschutz-Tank
Löschwasserbehälter (auch Löschwassertanks) halten Regen- und/oder Trinkwasser zum Bekämpfen von Bränden vor. Als Brandschutz-Tank kommen sie in Wohngebieten ohne Hydranten, in Gewerbe- sowie in Industriegebieten zum Einsatz. Auch in waldbrandgefährdeten Gebieten ist es üblich, einen großen Löschwassertank unterirdisch zu installieren, um im Ernstfall schneller reagieren zu können.
Achten Sie neben der richtigen Auslegung auch auf Wartung und regelmäßige Prüfung. So schaffen Sie eine sichere Basis für Ihr Brandschutzkonzept.
Planen Sie den Grundschutz für eine Gemeinde oder eine öffentliche Liegenschaft? Weitere Aufgaben vom Trinkwasserbehälter bis zum Ölabscheider im Bauhof finden Sie auf der Seite Tanks und Abscheider für Kommunen, Stadtwerke und öffentliche Einrichtungen.
Löschwassertank kaufen: Aktuelles Angebot und Tank-Preise
Möchten Sie einen Löschwasserbehälter für den Brandschutz kaufen, stehen heute Anlagen aus Kunststoff, Stahl und Stahlbeton zur Auswahl. Die Tabelle zeigt typische Größen und Preise für Löschwasser- und Sprinklertanks zum Erdeinbau. Oberirdische Löschwasserbehälter werden meist für das jeweilige Projekt kalkuliert, mehr dazu im Vergleich oberirdisch oder unterirdisch.
| Löschwasserbehälter | Volumen | Abmessungen | Beschreibung | Preise (netto, zzgl. MwSt.) |
|---|---|---|---|---|
| Kunststoff-Löschwassertank 10 m³ nach DIN | ca. 10.000 Liter | 3,6 m x 2,20 m (LxD) | Korrosionsfreie Löschwasserbehälter aus Kunststoff zur normgerechten Bevorratung gemäß DIN 14230. Geeignet für den unterirdischen Einbau in allen Volumengrößen. Geringes Eigengewicht für einfache Montage, dauerhaft dicht und wartungsarm. Vormontiert mit Domschacht, Sauganschluss und Entlüftung, ideal für Industrie, Gewerbe und Kommunen ohne ausreichendes Hydrantennetz. | ab ca. 8.000 € |
| Kunststoff-Löschwassertank 20 m³ nach DIN | ca. 20.000 Liter | 6,10 m x 2,20 m (LxD) | ab ca. 11.000 € | |
| Kunststoff-Löschwassertank 30 m³ nach DIN | ca. 30.000 Liter | 8,60 m x 2,20 m (LxD) | ab ca. 15.000 € | |
| Kunststoff-Löschwassertank 45 m³ nach DIN | ca. 45.000 Liter | 13,60 m x 2,20 m (LxD) | ab ca. 21.000 € | |
| Kunststoff-Löschwassertank 50 m³ nach DIN | ca. 50.000 Liter | 16,10 m x 2,20 m (LxD) | ab ca. 25.000 € | |
| Kunststoff-Löschwassertank 70 m³ nach DIN | ca. 70.000 Liter | 21,10 m x 2,20 m (LxD) | ab ca. 32.000 € | |
| Kunststoff-Löschwassertank 80 m³ nach DIN | ca. 80.000 Liter | 23,60 m x 2,20 m (LxD) | ab ca. 35.000 € | |
| Kunststoff-Löschwassertank 90 m³ nach DIN | ca. 90.000 Liter | 26,10 m x 2,20 m (LxD) | ab ca. 38.000 € | |
| Kunststoff-Löschwassertank 100 m³ nach DIN | ca. 100.000 Liter | 28,60 m x 2,20 m (LxD) | ab ca. 42.500 € | |
| Stahlbetonbehälter (rund) | 1.000 bis 23.000 Liter | 0,8 bis 3,00 m x 0,75 bis 3,25 m (DxH) | Massive Stahlbetonbehälter für eine langlebige und auftriebssichere Löschwasserbereitstellung gemäß DIN 14230. Extrem belastbar gegenüber Erd- und Verkehrslasten, geeignet für sämtliche Volumengrößen. Werkseitig integrierte Einbauteile sorgen für schnelle Inbetriebnahme. Ideal für kommunale und gewerbliche Anwendungen mit langfristigem Sicherheitsanspruch. | Preis auf Anfrage |
| Stahlbetonbehälter (rechteckig) | 20.000 bis 50.000 Liter | bis zu 6,00 x 3,30 x 3,40 m (LxBxH) | Preis auf Anfrage | |
| Stahlbetonbehälter (segmentiert, aus mehreren Elementen) | 25.000 bis 100.000 Liter | 4,00 bis 5,60 x 1,5 bis 3,25 x > 6,00 m (BxHxL) | Preis auf Anfrage | |
| Stahl-Löschwassertank 30 m³ nach DIN | ca. 30.000 Liter | 6,60 x 2,50 m (LxD) | Robuste, geschweißte Stahlkonstruktion zur unterirdischen Löschwasserbevorratung nach DIN 14230. Hohe statische Belastbarkeit, dauerhaft dicht und durch Beschichtungssysteme zuverlässig vor Korrosion geschützt. In allen Größen verfügbar, mit normgerechten Anschlüssen und Entnahmeeinrichtungen ausgestattet, optimal für anspruchsvolle Industrie- und Infrastrukturprojekte. | ab ca. 20.000 € |
| Stahl-Löschwassertank 50 m³ nach DIN | ca. 50.000 Liter | 10,60 x 2,50 m (LxD) | ab ca. 30.000 € | |
| Stahl-Löschwassertank 70 m³ nach DIN | ca. 70.000 Liter | 11,30 x 2,90 m (LxD) | ab ca. 35.000 € | |
| Stahl-Löschwassertank 100 m³ nach DIN | ca. 100.000 Liter | 15,80 x 2,90 m (LxD) | ab ca. 50.000 € |
Die Angaben in der Tabelle verstehen sich als Richtwerte. Reale Maße und Preise können abweichen. Zwischengrößen sind in aller Regel erhältlich. Die Preise der Löschwasser- und Sprinklertanks verstehen sich netto, zzgl. MwSt., ohne Lieferung und Montage. Interessieren Sie sich für verbindliche Angaben, empfehlen wir Ihnen, ein individuelles Angebot für einen Löschwassertank einzuholen.
Löschwasserbehälter oberirdisch oder unterirdisch?
Ein Löschwasserbehälter kann im Erdreich liegen oder oberirdisch auf dem Gelände stehen. Unterirdische Behälter sind der Normalfall: Das Erdreich schützt das Wasser vor Frost, und die Fläche darüber bleibt nutzbar. Ein oberirdischer Löschwasserbehälter spart dagegen Baugrube und Erdarbeiten. Er bietet sich an, wenn der Boden felsig ist, das Grundwasser hoch steht oder auf dem Gelände genug Platz neben dem Gebäude ist. Die folgende Grafik zeigt beide Bauarten im Schnitt.

| Kriterium | Oberirdischer Löschwasserbehälter | Unterirdischer Löschwasserbehälter |
|---|---|---|
| Regelwerk | keine eigene DIN-Norm; ob der Tank als Löschwasservorrat anerkannt wird, entscheidet die Brandschutzdienststelle im Einzelfall | DIN 14230 „Unterirdische Löschwasserbehälter“ |
| Typische Bauart | stehender Stahltank auf Betonfundament, für kleinere Volumen auch Kunststoff | liegender Tank aus Kunststoff, Stahl oder Stahlbeton |
| Frostschutz | Wärmedämmung, je nach Standort Beheizung von Tankinhalt, Leitungen und Entnahme | Überdeckung bis unter die Frostgrenze |
| Erdarbeiten | keine Baugrube, aber ein tragfähiges Fundament | Aushub und Verfüllung, bei Grundwasser Auftriebssicherung |
| Platzbedarf | Stellfläche auf dem Gelände, Anfahrschutz | Fläche darüber nutzbar, Kunststofftanks bei ausreichender Überdeckung befahrbar |
| Kontrolle | Außenwand frei sichtbar, Schäden schnell erkennbar | Zugang über den Domschacht |
| Typischer Einsatz | Industrie- und Logistikstandorte, Sprinkleranlagen, Standorte mit felsigem Boden oder hohem Grundwasser | Gewerbe, Kommunen, Wohngebiete, befahrene Hof- und Parkflächen |
Löschwasserbehälter oberirdisch: Darauf kommt es an
- Fundament und Statik: Ein Kubikmeter Wasser wiegt rund eine Tonne. Ein gefüllter Behälter mit 100 m³ bringt also über 100 Tonnen auf den Boden. Er braucht ein tragfähiges Fundament, meist eine Betonplatte, und eine Statik, die auch Wind und Schnee berücksichtigt.
- Frostschutz: Löschwasser darf auch im Winter nicht einfrieren. Oberirdische Tanks erhalten deshalb eine Wärmedämmung. Je nach Standort kommen eine Beheizung des Wassers und eine Begleitheizung für Leitungen und Entnahme hinzu.
- Entnahme für die Feuerwehr: Eine Entnahmeleitung führt vom Tank zu einem Anschluss an der Feuerwehrzufahrt. Lage, Anschlüsse und Kennzeichnung legen Sie mit der Feuerwehr fest.
- Schutz vor Licht und Anfahren: Kunststofftanks im Freien müssen lichtundurchlässig sein, sonst bilden sich Algen. Poller oder Leitplanken schützen Behälter und Leitungen vor Fahrzeugen.
- Genehmigung: Ob ein oberirdischer Behälter eine Baugenehmigung braucht, hängt von Größe und Landesbauordnung ab. Klären Sie das früh mit dem Bauamt.
Löschwasser-Container und mobile Löschwasserbehälter
Als Löschwasser-Container gelten Behälter im Containermaß, die per Lkw angeliefert und oberirdisch aufgestellt werden. Mobile Tanks im Seecontainer-Maß fassen bis etwa 60 m³, für größere Mengen lassen sich mehrere Behälter verbinden. Daneben gibt es faltbare Löschwasserbehälter, sogenannte Löschwasserkissen. Solche Lösungen eignen sich für Baustellen und Veranstaltungen oder als Übergang, bis ein fester Löschwasserbehälter steht. Ob sie als Löschwasservorrat zählen, entscheiden Feuerwehr und Bauaufsicht. Wichtig ist dabei vor allem ein wirksamer Frostschutz.
Nicht zu verwechseln sind Löschwasser-Container mit den Löschcontainern der Feuerwehr, in denen etwa brennende Elektroautos geflutet werden. Auch Anlagen zur Löschwasser-Rückhaltung sind etwas anderes: Sie fangen verunreinigtes Löschwasser nach einem Brand auf.
Materialwahl: Löschwassertanks aus Kunststoff, Stahl oder Stahlbeton
Wie die Tabelle zeigt, kommen Löschwassertanks überwiegend aus Kunststoff, Stahlbeton oder Stahl zum Einsatz. Was die jeweiligen Materialien auszeichnet und wann welches am günstigsten zum Einsatz kommt, zeigt die folgende Übersicht.
Kunststoff
Kunststofftanks sind groß, leicht und flexibel unter- sowie oberirdisch einsetzbar. Sie sind auch ohne Beschichtung korrosionsfrei und dauerhaft dicht hergestellt. Unterirdisch aufgestellt, lassen sich die Tanks sogar mit Pkws oder Lkws befahren, wenn Sie die Vorgaben in Bezug auf die Überdeckung einhalten. Günstig sind die Lösungen, da sie sich relativ leicht transportieren und einbringen lassen. Die Montage erfolgt durch vorkonfektionierte Bauteile schnell und die Anlagen sind in kürzester Zeit einsatzbereit.
- Größe: ca. 10 m³ bis 100 m³ (beliebig skalierbar durch Kombination mehrerer Tanks)
- Vorteil: wartungsarm, korrosionsbeständig, schnelle Installation und besonders montagefreundlich.
- Einsatzbereich: Gewerbeobjekte, kleinere Industrieanlagen, Wälder, landwirtschaftliche Betriebe und Gebiete ohne ausreichendes Hydrantennetz
Stahl
Stahl ist ein Werkstoff, der die Herstellung stabiler und langlebiger Löschwassertanks in verschiedenen Größen ermöglicht. Ohne eigenen Korrosionsschutz ist jedoch eine Innen- und Außenbeschichtung erforderlich. Diese muss regelmäßig kontrolliert werden, um über lange Zeiträume hinweg einen stabilen Schutz sicherstellen zu können. Die Installation gelingt mit vormontierten Einbauteilen wie Domschacht, Steigleiter, Saugrohrleitung und Feuerwehranschlüssen relativ einfach. Durch das höhere Gewicht der Tanks sind unter Umständen aber spezielle Maschinen erforderlich.
- Größe: ca. 30 m³ bis 100 m³, projektbezogen auch größere Ausführungen möglich
- Vorteil: hohe Stabilität bei vergleichsweise kompakter Bauform, flexibel planbar, wirtschaftliche Lösung für mittlere bis große Speichervolumen.
- Einsatzbereich: Industrie- und Logistikstandorte, Gewerbegebiete, Infrastrukturprojekte mit erhöhten statischen Anforderungen sowie oberirdische Löschwasser- und Sprinklertanks.
Stahlbeton
Stahlbetontanks werden je nach Größe einzeln oder in Segmenten geliefert und installiert. Sie ermöglichen die dauerhafte und zuverlässige Bevorratung von Löschwasser gemäß DIN 14230 und punkten dabei mit optimalem Auftriebsschutz und maximaler Widerstandsfähigkeit gegenüber Erd- und Verkehrslasten. Technisch stehen die Tanks Kunststoff- und Stahlbehältern in nichts nach. Sie lassen sich mit der gleichen Ausstattung versehen und in verschiedensten Größen ordern.
- Größe: ca. 10 m³ bis über 100 m³, bei segmentierter Bauweise auch in sehr großen Sonderdimensionen realisierbar
- Vorteil: extrem langlebig, sehr hohe Tragfähigkeit, ideal für anspruchsvolle Boden- und Verkehrsbedingungen
- Einsatzbereich: kommunale Einrichtungen, Gewerbe- und Industrieflächen, öffentliche Infrastruktur sowie Standorte mit hoher Belastung
In der Praxis hängt die Wahl des richtigen Löschwassertanks stark von den baulichen, statischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Es gibt also keine pauschale „beste“ Lösung, sondern eine typische Standardwahl je nach Projektart. Kunststoff-Löschwassertanks gelten häufig als Standardlösung bei kleineren bis mittleren Bauvorhaben mit einfachen Einbaubedingungen. Stahl-Löschwassertanks sind typischer Standard im industriellen Umfeld, wenn höhere statische Anforderungen bestehen oder größere Volumina kompakt untergebracht werden müssen. Stahlbeton-Löschwasserbehälter stellen den Standard dar, wenn maximale Dauerhaftigkeit, hohe Erd- oder Verkehrslasten oder schwierige Bodenverhältnisse vorliegen.
Einen allgemeinen Vergleich der Tankwerkstoffe finden Sie im Ratgeber PE, Edelstahl, Stahl oder GFK.
Löschwassertank aus Stahl: Bauarten, Korrosionsschutz und Preise
Stahl ist das Material für viele große Löschwassertanks, oberirdisch wie unterirdisch. Er ist stabil, lässt sich in nahezu jeder Größe fertigen und eignet sich für hohe statische Anforderungen. Zwei Bauarten sind üblich:
- Liegender Stahltank für den Erdeinbau: ein geschweißter, zylindrischer Behälter nach DIN 14230, innen und außen beschichtet und mit Domschacht, Saugleitung und Entlüftung vormontiert. Typische Größen liegen bei 30 bis 100 m³, projektbezogen auch darüber.
- Stehender Stahltank oberirdisch: ein runder Behälter aus geschweißten oder verschraubten Stahlsegmenten auf einem Betonfundament. Er ist beschichtet oder verzinkt, häufig zusätzlich mit einer Innenauskleidung aus Kunststoff, und für den Frostschutz gedämmt. Diese Bauart erreicht mehrere hundert Kubikmeter und dient oft auch als Sprinklertank.
Korrosionsschutz beim Stahl-Löschwassertank
Stahl braucht einen dauerhaften Schutz gegen Rost. Üblich sind eine Innen- und Außenbeschichtung, bei oberirdischen Tanks auch eine Verzinkung oder eine Innenauskleidung. Stahltanks im Erdreich erhalten je nach Boden zusätzlich einen kathodischen Korrosionsschutz. Lassen Sie die Beschichtung bei jeder Wartung kontrollieren und Schäden früh ausbessern. Sonst greift Rost die Behälterwand an und verkürzt die Lebensdauer.
Was kostet ein Löschwassertank aus Stahl?
Unterirdische Stahl-Löschwassertanks nach DIN kosten laut der Preistabelle oben ab ca. 20.000 € für 30 m³, ab ca. 30.000 € für 50 m³, ab ca. 35.000 € für 70 m³ und ab ca. 50.000 € für 100 m³ (jeweils netto, zzgl. MwSt.). Ein Kunststofftank ist bei gleichem Volumen meist günstiger, bei 30 m³ etwa ab ca. 15.000 € (netto, zzgl. MwSt.). Dafür baut Stahl deutlich kompakter: Bei 100 m³ ist der Stahltank mit 15,80 m nur gut halb so lang wie der Kunststofftank mit 28,60 m. Stahl lohnt sich deshalb vor allem bei hohen Lasten, wenig Platz und großen Volumen. Lieferung, Kran, Aushub und Einbau kommen hinzu.
Oberirdische Stahltanks werden meist für das jeweilige Projekt kalkuliert. Den Preis bestimmen vor allem Volumen, Fundament, Wärmedämmung, Beheizung und Entnahmetechnik. Für einen verbindlichen Preis holen Sie am besten ein Angebot für Ihren Standort ein.
DIN 14230: Was die Norm für Löschwasserbehälter regelt
Die DIN 14230 trägt den Titel „Unterirdische Löschwasserbehälter“, gültig ist die Ausgabe von 2012. Sie legt Anforderungen an künstlich angelegte, überdeckte Löschwasserbehälter mit Löschwasserentnahmestelle fest. Ziel ist eine Löschwasserversorgung, die im Brandfall jederzeit verfügbar ist. Kaufen Sie einen Löschwassertank nach DIN 14230, sind Sie technisch auf der sicheren Seite.
Die Norm regelt unter anderem:
- Bauweise: unterirdisch und überdeckt, dauerhaft dicht, tragfähig und beständig gegen Korrosion. Die Abdeckung muss den vorgesehenen Lasten standhalten, etwa auf befahrenen Flächen.
- Größe: Die Norm teilt Löschwasserbehälter in drei Größenklassen ein: klein bis 150 m³, mittel über 150 bis 300 m³ und groß über 300 m³. Mehrere Behälter dürfen zu einem System verbunden werden.
- Entnahme: mindestens eine Löschwasserentnahmestelle, in der Regel eine Saugleitung mit Sauganschluss für die Feuerwehr, bei großen Behältern auch mehrere.
- Zugänglichkeit: Domschacht und Entnahmestelle müssen für Kontrolle und Wartung erreichbar und für Feuerwehrfahrzeuge anfahrbar sein.
- Kennzeichnung und Betrieb: Ein Hinweisschild nach DIN 4066 zeigt der Feuerwehr Lage und Inhalt des Behälters. Vor der Inbetriebnahme werden Dichtheit und Entnahme geprüft, danach muss der Behälter dauerhaft betriebsbereit sein.
Weitere Normen rund um Löschwasserbehälter
| Regelwerk | Inhalt |
|---|---|
| DIN 14230 | Unterirdische Löschwasserbehälter |
| DIN 14210 | Künstlich angelegte Löschwasserteiche |
| DIN 14220 | Löschwasserbrunnen |
| DIN 14244 | Löschwasser-Sauganschlüsse für die Feuerwehr |
| DIN 14090 | Flächen für die Feuerwehr: Zufahrten und Aufstellflächen |
| DIN 4066 | Hinweisschilder für die Feuerwehr, auch für Löschwasserbehälter |
| DVGW-Arbeitsblatt W 405 | Löschwasserbedarf und Bereitstellung über das öffentliche Trinkwassernetz |
| DIN EN 12845 und VdS CEA 4001 | Sprinkleranlagen einschließlich Wasserversorgung und Sprinklertank |
| DIN EN 1717 und DIN 1988 | Schutz des Trinkwassers bei Nachspeisung über einen Systemtrenner |
Den Normtext der DIN 14230 erhalten Sie kostenpflichtig bei DIN Media, dem Verlag des DIN. Für oberirdische Löschwasserbehälter gilt die Norm nicht, Einzelheiten dazu im Vergleich oberirdisch oder unterirdisch. Eine Kurzerklärung finden Sie auch in unserem Glossar.
Sprinklertank: Unterschied zum Löschwassertank
Ein Sprinklertank versorgt eine Sprinkleranlage mit Wasser. Bricht ein Feuer aus, fördern die Sprinklerpumpen das Wasser automatisch zu den Sprinklern. Ein Löschwassertank ist dagegen ein Vorrat für die Feuerwehr: Sie schließt ihre Pumpe am Sauganschluss an und entnimmt das Wasser selbst. Ausgelegt werden Sprinklertanks nach DIN EN 12845 oder VdS CEA 4001, oft auf Verlangen des Sachversicherers.
| Merkmal | Löschwassertank | Sprinklertank |
|---|---|---|
| Aufgabe | Löschwasservorrat für die Feuerwehr | Wasservorrat für eine Sprinkleranlage |
| Entnahme | Feuerwehrpumpe über den Sauganschluss | Sprinklerpumpen, automatisch im Brandfall |
| Regelwerk | DIN 14230 (unterirdisch), DVGW W 405, Brandschutzkonzept | DIN EN 12845, VdS CEA 4001, Vorgaben des Versicherers |
| Bemessung | Löschwassermenge und Bereitstellungsdauer | Brandgefahrenklasse, Wirkfläche und Betriebsdauer der Anlage |
| Typische Aufstellung | meist unterirdisch, auch oberirdisch | häufig oberirdisch als Stahltank nahe der Sprinklerzentrale |
Ein Löschwassertank kann unter bestimmten Voraussetzungen auch als Sprinklertank dienen, sofern die jeweils geltenden Regelwerke erfüllt werden. Ob ein gemeinsamer Behälter zulässig ist und wie groß er sein muss, klären Sie mit Brandschutzplaner, Feuerwehr und Versicherer. Die Preise in der Tabelle oben gelten für Löschwasser- und Sprinklertanks gleichermaßen. Beim Sprinklertank kommen Pumpen und Sprinklertechnik hinzu.
Löschwassertank auslegen und planen: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Möchten Sie einen Löschwassertank kaufen und in Ihrem Betrieb, in Ihrer Anlage oder in einem Wald einsetzen, kommt es auf die fachgerechte Auslegung an. Entscheidend sind dabei die Vorgaben der DIN 14230, des DVGW-Arbeitsblatts W 405 und der örtlichen Behörden. Im Folgenden zeigen wir den Ablauf Schritt für Schritt.
Schritt 1: Grundlagen der Planung definieren
Im ersten Schritt geht es darum, die Grundlagen der Planung festzulegen. Wichtig ist dabei die Frage, ob es um den Grund- oder den Objektschutz geht. Außerdem sind die Vorgaben aus dem Brandschutzkonzept sowie der Baugenehmigung und die Auflagen von Behörden, Feuerwehr und Versicherung aufzunehmen. Hieraus ergeben sich wichtige Auslegungsparameter, wie etwa die benötigte Löschwassermenge und die Dauer, die diese zur Verfügung stehen muss.
Schritt 2: Löschwassertank-Größe bestimmen
Stehen die Grundlagen fest, geht es um die Auslegung. Dazu ziehen Sie die im ersten Schritt definierte Löschwassermenge und die entsprechende Bereitstellungsdauer heran. Ermitteln Sie, wie viel Wasser das öffentliche Netz bzw. installierte Hydranten bieten, und berechnen Sie die Differenz aus Soll- und Istwert. Berücksichtigen Sie außerdem einen Sicherheitszuschlag für Sedimente, Ungenauigkeiten und nicht nutzbare Tankinhalte. Stehen all diese Werte fest, können Sie das Tankvolumen nach folgender Gleichung berechnen:
- Löschwasserbehälter-Größe = (Löschwasserrate x Bereitstellungsdauer x Sicherheitszuschlag) – (Wassermenge aus dem Netz x Bereitstellungsdauer)
Runden Sie das Ergebnis auf, um einen passenden Löschwasser- oder Sprinklertank zu finden.
Für den Grundschutz nennt das DVGW-Arbeitsblatt W 405 je nach Baugebiet und Gefahr der Brandausbreitung einen Löschwasserbedarf zwischen 24 und 192 m³ pro Stunde, in der Regel über 2 Stunden. Ein Bedarf von 96 m³/h entspricht damit 192 m³ Löschwasser. Liefert das öffentliche Netz davon nur einen Teil, deckt der Löschwasserbehälter den Rest.
Schritt 3: Material des Löschtanks festlegen
Nach der Dimensionierung geht es nun um die Wahl des Tankmaterials. Zur Auswahl stehen dabei in der Regel Kunststoff, Stahl sowie Stahlbeton. Wann welches Material zu empfehlen ist, zeigt die folgende Übersicht:
- Stahlbeton: Bei hohen Erd- und Verkehrslasten, schwierigen Bodenverhältnissen oder wenn maximale Langlebigkeit und Robustheit gefordert sind.
- Kunststoff: Bei kleineren bis mittleren Volumina und einfachen Einbaubedingungen, wenn eine wirtschaftliche, korrosionsfreie und schnell montierbare Lösung gefragt ist.
- Stahl: Bei größeren Volumina und erhöhten statischen Anforderungen, insbesondere im Industrie- und Logistikumfeld mit kompakter Bauweise.
Soll der Tank oberirdisch stehen, ist Stahl die übliche Wahl. Für kleinere Volumen kommt auch Kunststoff infrage.
Schritt 4: Den richtigen Standort bestimmen
Der richtige Standort des Löschwassertanks hängt von zahlreichen Parametern ab. Wichtig ist die Nähe zum zu schützenden Objekt. Der Tank muss von der Feuerwehr erreichbar sein und für die Montage müssen auch Lkws sowie eventuell zusätzlich nötige Kräne zur Baustelle kommen können. Wichtig ist es außerdem, die Bodenklasse sowie den Grundwasserspiegel zu ermitteln. Genau wie die geplante Nutzung der Fläche über dem Tank wirkt sich auch das auf die Art des Einbaus und die notwendige Überdeckung (bei unterirdischen Löschwassertanks) aus. Liegt das Grundwasser hoch oder ist der Boden felsig, kann ein oberirdischer Löschwasserbehälter die bessere Wahl sein.
KO-Kriterien bei der Planung: Bei der Standortwahl kommt es ganz besonders auf die freie Zufahrt zur Entnahmestelle, die Höhe des Grundwassers bzw. die Hochwassergefahr zwecks Auftriebssicherung, die Verkehrs-/Erdlasten sowie den Zugang zu Wartungs- und Revisionszwecken an. Wichtig sind zudem eine frostfreie Entnahme und eine gute Erreichbarkeit auch im Winter. Lassen sich diese Punkte nicht klären, kann das die Aufstellung des Löschwasserbehälters zumindest am gewählten Standort verhindern.
Schritt 5: Befüll- und Entnahmetechnik planen
Stehen Größe und Standort fest, geht es um die Technik zum Befüllen und Entnehmen von Wasser. Die Befüllung kann je nach Konzept mit Regenwasser oder Trinkwasser erfolgen. Zudem ist eine Füllstandsüberwachung mit automatischer Nachspeisung aus dem Trinkwassernetz zu empfehlen. Wichtig: Hier muss eine Systemtrennung erfolgen, um das Zurückdrücken von Nichttrinkwasser in das Trinkwassernetz zu verhindern.
Die Entnahme von Löschwasser planen Sie stattdessen nach den Vorgaben der DIN 14230. Hier kommt es unter anderem auf einen passenden Sauganschluss, den Domschacht, Revisionsöffnungen und die Frostsicherheit des Tanks an.
Schritt 6: Genehmigung und Ausschreibung
Ist die Planung abgeschlossen, stimmen Sie Entnahmestelle, Lage, Beschilderung/Markierung, Prüf- und Wartungsanforderungen mit der Feuerwehr und den örtlichen Behörden ab. Stimmen die Experten dem Löschwassertank samt Peripherie zu, geht es um die Ausschreibung, das Einholen von Angeboten und die Vergabe des Auftrags zur Ausführung.
Schritt 7: Einbau, Abnahme und Betrieb
Es folgt die Montage der Löschwassertechnik durch eine Fachfirma. Sie prüfen die Ausführung gründlich und lassen sich in die Technik einführen. Anschließend nehmen Sie den Löschwasserbehälter in Betrieb. Es folgt die regelmäßige Kontrolle und Wartung, um dauerhaft einen sicheren und zuverlässigen Betrieb sicherstellen zu können.
Löschwasser- und Sprinklertank warten und prüfen: Aktuelle Vorgaben
Um einen dauerhaft zuverlässigen Betrieb der Anlage sicherstellen zu können, kommt es im laufenden Betrieb auf die regelmäßige Wartung und Kontrolle an. Die Verantwortung dafür übernehmen Sie als Betreiber selbst. Als Nachweis empfiehlt sich eine lückenlose Dokumentation aller Arbeiten und Maßnahmen.
Typische Wartungs- und Prüfmaßnahmen am Löschwasserbehälter
Im Wesentlichen kommt es bei der Wartung und Kontrolle auf folgende Aufgaben an:
- Regelmäßige Sichtprüfung (Schacht, Abdeckung, Beschilderung)
- Kontrolle des Füllstands
- Funktionsprüfung der Saug- und Entnahmeeinrichtungen
- Kontrolle auf Dichtheit und Korrosion (je nach Material)
- Reinigung bei Sedimentbildung
- Bei oberirdischen Behältern: Wärmedämmung und Beheizung vor jedem Winter prüfen
Während Sie die Sichtprüfung mindestens einmal im Jahr (besser öfter) durchführen sollten, empfiehlt sich bei der Funktionsprüfung der Entnahmeeinrichtung ein einjähriger bis dreijähriger Turnus. Gleiches gilt für die Dichtheitskontrollen und die Prüfung von Mess- und Überwachungseinrichtungen. Reinigungs-, Instandsetzungs- und Reparaturarbeiten wie der Austausch von Dichtungen sind hingegen nur bei Bedarf erforderlich. Haben Sie einen Systemtrenner zwischen Löschwasser- und Trinkwassernetz, müssen Sie diesen in der Regel einmal im Jahr prüfen. So schreiben es einschlägige Normen, wie die DIN EN 1717 bzw. die DIN 1988 vor.
Löschwasserbehälter anfragen
Nennen Sie uns die geforderte Löschwassermenge, den Standort und ob der Tank oberirdisch oder unterirdisch stehen soll. Wir beraten Sie persönlich und anbieterneutral und erstellen Ihnen ein faires Angebot.
FAQ: Häufige Fragen zu Löschwasserbehältern und Löschwassertanks
In welchen Fällen benötige ich einen Löschwassertank?
Einen Löschwasserbehälter benötigen Sie immer dann, wenn die öffentliche Löschwasserversorgung nicht ausreicht oder kein Hydrantennetz vorhanden ist. Das betrifft häufig Gewerbe- und Industriegebiete, abgelegene Wohnlagen oder waldbrandgefährdete Regionen. Auch bei erhöhtem Brandschutzbedarf im Rahmen eines Brandschutzkonzepts oder auf Anforderung von Behörden und Versicherern ist ein Löschwassertank erforderlich.
Kann ein Löschwasserbehälter oberirdisch aufgestellt werden?
Ja. Oberirdische Löschwasserbehälter sind meist stehende Stahltanks auf einem Betonfundament, für kleinere Volumen auch Kunststofftanks. Sie sparen Aushub und eignen sich bei felsigem Boden, hohem Grundwasser oder ausreichend Platz auf dem Gelände. Nötig sind ein wirksamer Frostschutz durch Dämmung und gegebenenfalls Beheizung, ein tragfähiges Fundament und eine mit der Feuerwehr abgestimmte Entnahmestelle. Die DIN 14230 gilt nur für unterirdische Behälter; ob ein oberirdischer Tank als Löschwasservorrat anerkannt wird, entscheidet die Brandschutzdienststelle.
Welche Anforderungen muss ein solcher Tank erfüllen?
Ein unterirdischer Löschwassertank muss die Vorgaben der DIN 14230 erfüllen. Diese regelt unter anderem Bauweise, Ausstattung, Entnahmeeinrichtungen, Zugänglichkeit für die Feuerwehr sowie die dauerhafte Betriebsbereitschaft. Für oberirdische Behälter gibt es keine eigene Norm, ihre Anforderungen stimmen Sie mit der Feuerwehr ab. Zusätzlich sind behördliche Auflagen, das Brandschutzkonzept und gegebenenfalls Vorgaben zum Trinkwasserschutz zu beachten.
Was regelt die DIN 14230?
Die DIN 14230 ist die Norm für unterirdische Löschwasserbehälter, gültig ist die Ausgabe von 2012. Sie regelt Bauweise und Dichtheit, die Größenklassen, die Löschwasserentnahmestelle mit Saugleitung, die Zugänglichkeit für die Feuerwehr, die Kennzeichnung und die dauerhafte Betriebsbereitschaft. Ergänzend gelten das DVGW-Arbeitsblatt W 405 für den Löschwasserbedarf, die DIN 14244 für Sauganschlüsse und die DIN 4066 für Hinweisschilder.
Was ist der Unterschied zwischen Löschwassertank und Sprinklertank?
Aus einem Löschwassertank entnimmt die Feuerwehr das Wasser mit ihrer eigenen Pumpe über einen Sauganschluss. Ein Sprinklertank ist fest mit einer Sprinkleranlage verbunden, deren Pumpen das Wasser im Brandfall automatisch zu den Sprinklern fördern. Sprinklertanks werden nach DIN EN 12845 oder VdS CEA 4001 ausgelegt. Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein Behälter beide Aufgaben übernehmen.
Welches Material ist für welchen Einsatzfall das richtige?
Kunststoff eignet sich besonders für kleinere bis mittlere Volumina und einfache Einbaubedingungen, wenn eine wirtschaftliche und korrosionsfreie Lösung gefragt ist. Stahl kommt häufig im Industrieumfeld mit höheren statischen Anforderungen zum Einsatz. Stahlbeton ist ideal bei hohen Erd- oder Verkehrslasten sowie bei besonders langlebigen und dauerhaft ausgelegten Projekten.
Von welchen Faktoren hängt die Löschwassermenge ab?
Die erforderliche Löschwassermenge hängt in erster Linie vom Brandschutzkonzept, der Art und Nutzung des Gebäudes sowie von dessen Größe und Brandlast ab. Entscheidend ist außerdem, ob es sich um Grundschutz (kommunale Versorgung) oder Objektschutz handelt und wie viel Wasser das öffentliche Netz tatsächlich bereitstellen kann. Maßgeblich sind die Vorgaben der zuständigen Behörden, der Feuerwehr und gegebenenfalls einschlägige Regelwerke wie das DVGW-Arbeitsblatt W 405.
Wie lege ich die Größe des Löschwassertanks richtig aus?
Die Größe ergibt sich aus der erforderlichen Löschwassermenge und der vorgeschriebenen Bereitstellungsdauer. Grundlage sind das Brandschutzkonzept, behördliche Vorgaben sowie das DVGW-Arbeitsblatt W 405. Von der benötigten Gesamtmenge wird die tatsächlich verfügbare Wassermenge aus dem öffentlichen Netz abgezogen. Zusätzlich sollten Sie einen Sicherheitszuschlag berücksichtigen.
Wie viel kann ein Löschwasserbehälter kosten?
Die Kosten hängen von Material, Größe, Ausstattung und Einbausituation ab. Kunststofftanks beginnen bei kleineren Größen bei rund 8.000 Euro, größere Anlagen können 40.000 Euro und mehr kosten. Stahl- und Stahlbetonlösungen liegen je nach Volumen häufig zwischen 20.000 und über 50.000 Euro (alle Preise netto, zzgl. MwSt.). Hinzu kommen Kosten für Lieferung, Einbau und Erdarbeiten.
Was kostet ein Löschwassertank aus Stahl?
Unterirdische Löschwassertanks aus Stahl nach DIN kosten etwa ab 20.000 Euro für 30 m³, ab 30.000 Euro für 50 m³, ab 35.000 Euro für 70 m³ und ab 50.000 Euro für 100 m³ (jeweils netto, zzgl. MwSt.). Oberirdische Stahltanks werden meist projektbezogen kalkuliert, abhängig von Volumen, Fundament, Wärmedämmung, Beheizung und Entnahmetechnik. Lieferung, Kran und Einbau kommen jeweils hinzu.
Wie hoch sind die Kosten für Lieferung, Aushub und Erdeinbau?
Die Kosten für Lieferung, Aushub und Erdeinbau hängen stark von Tankgröße, Gewicht, Bodenverhältnissen und Zugänglichkeit der Baustelle ab. Als grobe Orientierung liegen die Zusatzkosten häufig zwischen 5.000 und 25.000 Euro, bei großen Stahl- oder Stahlbetonbehältern oder schwierigen Bedingungen (z. B. Grundwasser, beengte Zufahrt, Kranstellung) auch darüber. Maßgebliche Faktoren sind Erdarbeiten, Abtransport des Bodens, Verfüllmaterial, eventuelle Bodenverbesserung oder Auftriebssicherung sowie Transport- und Kranleistungen. Eine verbindliche Kalkulation ist daher nur auf Basis eines individuellen Angebots möglich.
Kann ich einen Löschwassertank auch mieten?
In der Regel werden Löschwassertanks dauerhaft installiert und gekauft. Für temporäre Anwendungen, etwa auf Baustellen oder bei Veranstaltungen, können Sie mobile Löschwasserlösungen mieten, zum Beispiel Löschwasser-Container im Seecontainer-Maß oder faltbare Löschwasserbehälter. Ob eine Mietlösung zulässig ist, hängt von den behördlichen Anforderungen und dem jeweiligen Brandschutzkonzept ab.
Welche Wartungs- und Prüfpflichten sind zu berücksichtigen?
Als Betreiber sind Sie dazu verpflichtet, die dauerhafte Betriebsbereitschaft sicherzustellen. Dazu gehören mindestens jährliche Sicht- und Funktionsprüfungen sowie die Kontrolle von Füllstand, Entnahmeeinrichtungen und Dichtheit. Bei Trinkwassernachspeisung ist der Systemtrenner regelmäßig, in der Regel jährlich, gemäß DIN EN 1717 und DIN 1988 zu prüfen. Maßgeblich sind außerdem die Vorgaben aus dem Brandschutzkonzept und eventuelle behördliche Auflagen.